Chancen und Risiken von KI im Unterricht: Workshop zur Sensibilisierung von Lehrpersonen
Rund 40 Lehrpersonen aus der Zentralschweiz nahmen am 28. Oktober 2026 im Schulhaus Seerüti in Seewen am Workshop «Künstliche Intelligenz im Unterricht: Chancen, Risiken und Medienkompetenz» teil. Der von der SRG Zentralschweiz und der Stiftung Science et Cité organisierte Workshop wurde von der KI-Expertin Sophie Hundertmark geleitet. Sie vermittelte praxisnah, wie KI den Unterricht sinnvoll unterstützen kann, wo ihre Grenzen liegen und wann ein bewusster Verzicht angebracht ist. Zudem zeigte sie auf, wie Lehrpersonen Kinder und Jugendliche zu einem reflektierten Umgang mit Chancen, Risiken und KI-generierten Inhalten befähigen können.
Künstliche Intelligenz ist überall und längst auch im Schulzimmer angekommen: Schon auf Primarstufe nutzen Kinder KI für Powerpoint-Präsentationen, Englisch-Hausaufgaben oder um eigene Geburtstagseinladungen zu gestalten. An dieser Entwicklung knüpft der Workshop der SRG Zentralschweiz und der Stiftung Science et Cité an. Bei der ersten Durchführung im Schulhaus Seerüti in Seewen haben sich gut 40 Lehrpersonen damit auseinandergesetzt, wie sich diese neuen Möglichkeiten sinnvoll in den Unterricht integrieren lassen.
Kursleiterin Sophie Hundertmark von der Hochschule Luzern rückte die Chancen und Risiken für den Schulalltag ins Zentrum des Kursnachmittags. Die Technologie bietet Potenzial für kreative Aufgaben, kann sprachlich unterstützen oder Lehrpersonen administrativ entlasten. Gleichzeitig birgt sie Gefahren: KI-Anwendungen können Informationen erfinden, sensible Daten gefährden oder schlicht und einfach überfordern. Der Workshop bot Raum, Erfahrungen auszutauschen und Unsicherheiten anzusprechen. Ziel war es, Lehrpersonen darin zu stärken, KI bewusst einzusetzen und Kinder zu einem kritischen Umgang mit KI-generierten Inhalten zu befähigen.
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